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praxis · 6 min

Backup-Strategie: So überlebt Ihr Betrieb einen Datenverlust

Es gibt zwei Arten von Unternehmen: die, die schon Daten verloren haben — und die, bei denen es noch passieren wird. Festplatten sterben, Mitarbeiter löschen versehentlich, Verschlüsselungstrojaner schlagen zu. Entscheidend ist nicht, OB etwas passiert, sondern ob Sie danach weiterarbeiten können.

Die 3-2-1-Regel — der Goldstandard

  • 3 Kopien Ihrer Daten (Original + zwei Sicherungen)
  • 2 verschiedene Speicherarten (z. B. NAS im Büro + Cloud)
  • 1 Kopie außer Haus — gegen Feuer, Diebstahl und Trojaner, die alles im Netzwerk verschlüsseln

Der häufigste Fehler: das ungetestete Backup

Ich habe mehr als einmal erlebt, dass im Ernstfall auffiel: Die Sicherung lief seit Monaten ins Leere. Deshalb gilt: Ein Backup existiert erst, wenn die Wiederherstellung getestet wurde. Mindestens vierteljährlich eine Stichprobe zurückspielen.

Was gehört gesichert?

Mehr als Sie denken: Neben Dokumenten auch E-Mails, die Daten Ihrer Branchensoftware (Achtung: laufende Datenbanken brauchen spezielle Sicherung!), Konfigurationen und Lizenzschlüssel.

Automatisch oder gar nicht

Backups, an die jemand „denken muss”, scheitern an Urlaub, Stress und Alltag. Eine gute Sicherung läuft nachts automatisch, meldet sich bei Problemen — und schweigt sonst.

Der Praxis-Check für Ihren Betrieb

Drei Fragen, ehrlich beantwortet: Wann lief Ihre letzte Sicherung? Wann wurde zuletzt eine Wiederherstellung getestet? Würde eine Kopie einen Verschlüsselungstrojaner überleben? Wenn Sie bei einer Frage zögern, sollten wir sprechen — der Check Ihrer Backup-Situation ist Teil des kostenlosen Erstgesprächs.

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